Habt ihr schon eine Vorspeise für euer Weihnachtsmenü? Ich hätte jedenfalls eine kleine Inspiration für euch und habe dafür den Lachs „sizilanisiert“.
Ich wollte schon lange mal ein Stück Lachs selber beizen, aber irgendwie habe ich mich noch nie daran getraut: Zu schwer, zu umständlich, dachte ich. Dabei ist es aber so kinderleicht.
In meiner Version paart sich der Lachs mit Zitrone, Oregano und einem Hauch Chili - den typischen Düften der sizilianischen Küche. Da der Fisch bekanntlich schwimmen muss, hab ich noch einen Schuss Limoncello hinzugegeben. 😊
Heiliger Bimbam, diese Vorspeise ist köstlich!
Buon appetito,
euer Antonio
Rezept
Zutaten:
- 1 kg frisches Lachsfilet mit Haut, in zwei große Stücke geteilt
- 80 g Salz
- 80 g Zucker
- 45 ml Limoncello
- 2 EL Oregano
- 1 Bio-Zitrone, Saft und Abrieb davon
- 1 Messerspitze Chili
Zubereitung:
- Lachs unter fließendem Wasser waschen und gründlich mit Küchenpapier trockentupfen.
- Limoncello mit Zitronensaft- und Abrieb verrühren.
- Salz, Zucker und Chili mischen (= Gewürzmischung).
- Lachsfilet mit der Hautseite nach Unten in eine tiefe Form geben und die Limoncello-Zitronensaft-Mischung auf den Fisch verteilen.
- Lachsfilet mit der Gewürzmischung einreiben, dann mit Oregano bestreuen und anschließend die Filets mit der Fleischseite aufeinanderlegen.
- Idealerweise den Lachs in einen Vakuumbeutel geben und mit einem Vakuumiergerät vakuumieren. Alternativ Filets mehrlagig in Fischhaltefolie wickeln.
- Auf einen Teller legen, mit einem anderen Teller beschweren und zwei Tage im Kühlschrank kaltstellen. Dabei zweimal täglich wenden.
- Nach der Lagerung Fisch auspacken, die Beize (Gewürze) vorsichtig abkratzen. Alternativ kurz unter kaltem Wasser abspülen und trockentupfen.
- Nach Belieben in dünnen Scheiben aufschneiden und servieren.
Nach dem Beizen ist der Fisch maximal eine Woche im Kühlschrank haltbar. Falls ihr also Reste haben solltet, gönnt euch damit ein zauberhaftes Frühstück.