Patè di capperi

Kapern-Patè

Vielleicht würdet ihr nicht vermuten, dass man aus Kapern ein köstliches Patè zaubern kann. Und ich vermute sogar, dass man damit auch diejenigen unter uns von Kapern überzeugen kann, die eigentlich keine Kapern mögen.

Kennt ihr eigentlich Salina und Pantelleria? Es sind kleine Inseln, die zu Sizilien gehören. Dort wachsen die wohl besten Kapern der Welt.
Diese Pflanze ist so uralt, dass sie sogar in der Bibel, aber auch in den Schriften von Hippokrates, Aristoteles und Plinius dem Älteren erwähnt wird. Die Kapern wurden ursprünglich zwischen Nordafrika und dem Nahen Osten angebaut. Vermutlich wurden sie dann von den Arabern nach Pantelleria gebracht. So kommt es auch, dass es dort Ortschaften gibt, die Khamma, Khagiar und Bukkuram heißen – Orientalische Namen, die man wohl nicht mit Sizilien in Verbindung bringen würde.
Vielleicht würde man genau so wenig vermuten, dass man aus Kapern ein köstliches Patè zaubern kann. Und ich vermute sogar, dass man damit auch diejenigen unter uns von Kapern überzeugen kann, die eigentlich keine Kapern mögen.
Könntet ihr euch vorstellen, in so eine knusprige Bruschetta mit einem würzigen und cremigen Aufstrich reinzubeißen?


Buon appetito,
euer Antonio.

Rezept

Zutaten:

  • 100 g Kapern, in Salz eingelegt
  • 1 Knoblauchzehe
  • Weißweinessig
  • Olivenöl


Zubereitung:

  1. Kapern mehrmals unter fließendem Wasser waschen.
  2. Danach Kapern in eine Schüssel geben, mit Weißweinessig bedecken und 2 Stunden stehen lassen.
  3. Anschließend Kapern gründlich abtropfen lassen.
  4. Kapern in einem Mixer mit Knoblauch und Olivenöl (so viel wie nötig) pürieren. Eventuell noch etwas mehr Olivenöl hinzugeben, bis die gewünschte cremige Konsistenz erreicht ist.